Hermine Span

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Adler-Alpinjacke "Salve"

250,00 € Von 150,00 €

Exklusives Design, besondere Details und hochwertige Verarbeitung: Dieses Stück wurde von der Tiroler Designerin Hermine Span exklusiv für den Tirol Shop entworfen. Die Jacke ist tailliert geschnitten, Säume und Ausschnitt sind gekringelt. Ein pinker Siebdruck-Adler und der gelungene Metallknöpfe-Mix sind zusätzliche besondere Details.
- aus 95 Prozent Viskose und fünf Prozent Elastan
- tailliert geschnitten
- Adler auf der Rückseite

Die schwarze Jacke hat den Adler links unten am Rücken.

sale -135.996

Adler-Kleid "Stone"

340,00 € Von 204,00 €

Die Tiroler Designerin Hermine Span hat für den Tirol Shop eine exklusive Linie für Damen entworfen. Das Kleid „Stone“ zählt zu den Herzstücken der Kollektion.
Es ist einerseits der besondere Schnitt – oben gerade, unten schmal – der dieses Kleid zum Hingucker macht. Ein weiterer Blickfang ist der pinke Adler, der in aufwändigem Siebdruckverfahren auf dem Oberteil angebracht wird.
- exklusives Designer-Kleid
- Rock kann umgestülpt werden – dann wird das Kleid zum Longshirt
- Ausschnitt mit Bündchen
- Siebdruck-Adler vorne
- aus 95 Prozent Viskose und fünf Prozent Elastan

sale -80.004

Adler-Kleid "Tea"

200,00 € Von 120,00 €

Dieses Kleid ist das Herzstück der exklusiven Designerkollektion, die Hermine Span für den Tirol Shop entworfen hat. Das Kleid „Tea“ bezaubert durch den außergewöhnliche Schnitt und die besondere Gestaltung: Der Rock ist schmal angesetzt und kann umgestülpt werden – so wird das Kleid im Handumdrehen zum Longshirt. Der große Adler auf der Vorderseite ist im Siebdruckverfahren entstanden.
- Designerstück, entweder als Kleid oder Longshirt tragbar
- oben locker, unten schmal: Rock kann umgestülpt werden
- in trendigem Pink/Schwarz
- mit Adlerdruck
- aus 95 Prozent Viskose und fünf Prozent Elastan

Adler-T-Shirt "Vintage"

Von 45,00 €

Die Tiroler Designerin Hermine Span hat mit dem „Vintage“-Shirt ein stilvolles und außergewöhnliches Lieblingsstück geschaffen. Das Shirt aus 100 Prozent Biobaumwolle ist leicht tailliert und besticht vor allem durch den Adler in Pink, der in Siebdrucktechnik aufgebracht wurde.

  • modisches Shirt in exklusivem Design
  • Rollsaum am Hals, Saum und an den Ärmeln
  • pinker Siebdruck-Adler
  • in drei Farben erhältlich

Hermines Gespür für Mode

Ein Herminator in der Garage - wer hierbei an ein gefährliches Wesen und einen Abstellplatz für Kraftfahrzeuge denkt, der irrt. Denn der Herminator ist weder Untier noch Mensch, vielmehr ist er das Markenzeichen einer der bekanntesten Tiroler Modedesignerinnen. Und die Garage das Atelier, in dem ihre ausgefallenen Kreationen entstehen.
Aber nochmal ganz von vorne: Es geht um Hermine Span – Querdenkerin, Modeschöpferin und nicht selten auch als Vivienne Westwood von Tirol betitelt. Ihr Wirkungsort – die sogenannte „Garage Span“ - befindet sich in einem Innsbrucker Hinterhof, in dem wir der sympathischen Designerin einen Besuch abstatten. Wir wollen sehen, wo die neuesten Stücke kreiert werden, die es seit Kurzem exklusiv im Tirol Shop zu kaufen gibt.

Rebellin gegen den Mainstream

Hermine begrüßt uns mit einem breiten Lächeln und festem Händedruck. Sie trägt eine Eigenkreation – anthrazitfarbener, figurbetonter Pullover und einen Nadelstreifrock, der allerdings mehr „rockig“ als „Nadelstreif“ ist. Offene Saumkanten, freche Abnäher und die Kombination mit schwarzen Stiefeletten zeigen, dass in der hübschen Mittfünfzigerin mit gepflegter Frisur auch ein bisschen Rockstar und eine gehörige Portion Individualität stecken – eine Rebellin gegen den Mainstream sozusagen.

Wie der Herminator zu seinem Namen kam

Nach kurzem Smalltalk beginnt sie auch schon zu erzählen: „Ganz am Anfang, da wollten wir nur ganz trashig zwei Nähmaschinen hereinstellen, aber ein befreundeter Architekt hat dann gesagt, nein, da muss schon etwas Größeres passieren – etwas mit Architektur“, sagt sie. Und etwas Größeres ist dann auch passiert. Da, wo ursprünglich die beiden Nähmaschinen in einer Firmengarage stehen sollten, befindet sich nun ein aus ellipsenförmig angeordneten, unverputzten Ziegelwänden gebautes Modeatelier, dessen Namen die einzige Erinnerung an den früheren Verwendungszweck dieses Ortes ist. Der Herminator ist Markenzeichen und Logo zugleich – ein „geziegelter Hund“, oder einfach „das Viech“, wie ihn sein grafischer Schöpfer zu nennen pflegte. „Irgendwann hab ich dann den Film Terminator gesehen und beschlossen, meine Kreatur Herminator zu taufen“, erzählt die Designerin.

Eine Geschichte zu jedem Bild

Hermine bittet uns, ihr beim Herunterwuchten eines riesigen Fotoalbums zu helfen, das ganz oben auf einem Regal liegt. Das Album wiegt mindestens so viel wie ein ganzer Umzugskarton voller Bücher, und die Fotos sind Zeugnis einer gleichermaßen außergewöhnlichen wie bunten Karriere: von Avantgarde-Modeschauen im Museum für Angewandte Kunst in Wien über punkige Plüschkollektionen bis hin zu Auftragsarbeiten für die Tirol Werbung. Die Designerin blättert durchs Album und erzählt zu jedem Foto eine Anekdote. Etwa darüber, wie sie extra einen Helfer engagieren musste, damit dieser die in knallenge Röcke gekleideten Models auf den Laufsteg hieven konnte. Oder dass für die Frisuren der Models auch schon mal in die Laden einer Küche oder Werkstatt gegriffen wurde, um diesen mit Mehl oder Stahlwolle den letzten Schliff zu verpassen. Jedenfalls beweist der Streifzug durch den Span’schen Bildband, dass sich Hermine in über 30 Jahren immer wieder neu erfunden hat, sie ihrem Stil aber trotzdem stets treu geblieben ist.

Rebellin im Geiste und Herminator am Shirt – Hermine Span wird immer wieder als Vivienne Westwood von Tirol bezeichnet.

Hier entstehen die Kreationen von Hermine Span.

Hermine erinnert sich lachend an ihre ausgefallenen Modeschauen.

Von Klosterschwestern und Korsagenröcken

Auf die Frage, wo sie denn die Schneiderkunst gelernt hätte, sagt sie: „Ich bin Autodidaktin, außer dem Handarbeitsunterricht im Gymnasium hab‘ ich mir alles selbst beigebracht.“ Aber selbst damals, in der Klosterschule, machte sich schon die kleine Revoluzzerin erkennbar: „Eigentlich hätten wir ein züchtiges Nachthemd nähen müssen, aber ich hab‘ einfach ein Sommerkleid gemacht und es der Schwester Fidelis untergejubelt. Die war damals ja schon uralt, das war richtig abartig, was wir da nähen hätten sollen.“ Es war wohl dieses rebellische Sommerkleid, das Hermine auf den Geschmack brachte, ihre eigene Kleidung zu entwerfen und zu fertigen. „Ich wollte immer schon etwas Anderes zum Anziehen als alle anderen und hab mich auf die Suche danach begeben. Aber nachdem ich meist nicht das Richtige gefunden habe, hab‘ ich irgendwann angefangen, alte Sachen zu recyceln und daraus etwas zu machen“, führt sie die Anfänge ihres Designerdaseins aus. „Herrenhosen oder –Hemden zum Beispiel, die ich mit Abnähern versehen und passend gemacht habe.“ Ein Studium musste sie aufgrund von Zeitmangel kurz nach Beginn schon wieder beenden – „Ich bin mit 21 recht früh Mutter geworden, ich konnte mich nicht gleichzeitig meinem Sohn und dem Lernen widmen“. Deshalb richtete sie im Rahmen eines Kulturprojektes zusammen mit zwei Bekannten eine Textilwerkstatt ein und arbeitete an ihrer ersten Kollektion. Nach zweijähriger Schaffensphase wurde 1985 dann die erste Modenschau gezeigt. „Die ist total gut angekommen, denn solche Sachen gab es davor in Innsbruck noch nicht“, erzählt Hermine, blättert wieder durch das zentnerschwere Album und deutet auf die Fotos dieser ersten Modenschau: sie zeigen eine aus einer alten Autodecke genähte Jacke, Badehosen aus Frotteetüchern und einen Korsagenrock mit Wäscheleinen als Schnürung. Eine ziemliche Provokation in einer Stadt wie Innsbruck, die bis dato in Sachen Mode doch eher – sagen wir - zurückhaltend war.

Mode aus der Garage

Ein Jahr später, nämlich im Jahr 1986, folgte die Gründung der Garage Span, und seitdem entwirft und verkauft die Tirolerin hier ihre Mode. Hermine bringt durchschnittlich zwei Mal pro Jahr eine neue Kollektion heraus, oft zitieren die Entwürfe ihre alpine Heimat mit einem Augenzwinkern. Sie gibt den Kollektionen Namen wie „Pseudalpine“, „Après-Ski“ oder „Loden und Karabiner“ und versieht sie mit überdimensionalen Knöpfen oder Karabinern. „Die Dinge bloß nicht zu ernst nehmen“, das kommt durch das leicht Ironische, Überzeichnete ihrer Mode zum Ausdruck.

Die Garage Span liegt etwas versteckt und abseits vom Trubel in einem Innsbrucker Hinterhof. Die dort kreierten Stücke sind mit auffälligen Prints und bunten Stoffen allerdings weniger für jene geeignet, die sich modisch gern zurückhalten oder gar verstecken.

Der Adler fliegt auf Hermines Mode

Die Entwürfe, die Hermine eigens für die Tirol Kollektion gemacht hat, sind allesamt alltagstaugliche Modelle – also mehr Prêt-à-porter als Haute Couture, um es im Modejargon zu sagen. Trotzdem tragen sie eindeutig die Handschrift von Hermine Span. Insbesondere jene Stücke mit auffälligen Prints, die neben dem Herminator beinahe zu ihrem zweiten Markenzeichen geworden sind. Denn seit sie 1994 begonnen hat, prominente Vertreter aus der Tiroler Fauna und Flora auf Stoff zu drucken, zieren häufig auch Adler, Kühe oder Edelweiße ihre Kleider und Shirts. Diese Stücke, die in aufwändigem Siebdruckverfahren entstehen, sind heiß begehrt und „outen“ ihre Trägerin aufgrund des hohen Wiedererkennungswertes als bekennenden Garage-Span-Fan. Die exklusive Kollektion „Hermine Span x Tirol Kollektion“ ist limitiert und im Tirol Shop in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße oder auch unter www.tirolshop.com erhältlich.

Garage Span
Angerzellgasse 4, 6020 Innsbruck
W: www.mode.garagespan.at
T: 0512 580722