Preisgestaltung

Die Sache mit der Billigmode

Ein T-Shirt für 5,90 Euro, eine Hose für 19,90 Euro? Klingt verlockend. Nachhaltig ist das mit Sicherheit aber nicht. Wir wollen hier weder bekehren noch beschuldigen. Nur ins Bewusstsein rufen, dass solche Preise nie und nimmer fair kalkuliert sein können. Und dass es am Ende immer jemanden geben muss, der den Preis dafür bezahlt.

Wir wissen: unsere Produkte sind keine Schnäppchen.

Die Preisgestaltung eines Produktes ist ein komplexes Thema. Vor allem für uns als doch sehr kleines Rad in diesem großen Business. Angefangen bei den Konditionen für den Einkauf von Rohstoffen und Materialien über die Kosten für Produktion und Transport bis hin zur Verpackung – im Vergleich zu den Big Playern profitieren wir aufgrund unserer doch sehr überschaubaren Mengen nicht von überbordenden Rabatten. Dennoch ist es uns wichtig, dass jeder in den Produktionsprozess involvierte Mensch eine angemessene Entlohnung für seinen Beitrag erhält.

Die Sache mit dem Sale

Wir wissen, dass viele Textilketten eigens Kollektionen produzieren, die von vornherein für den Sale vorgesehen sind. Dies ist bei uns anders: wir überlegen ganz genau, was und wie viel wir produzieren lassen. Denn wir wollen nur diese Produkte in unsere Shops bringen, von denen wir auch ausgehen, dass sie gekauft werden wollen, weil das Produkt überzeugt und nicht, weil es billig ist. Unsere Produkte haben einen Wert, und ihr Preis ist fair kalkuliert. Deshalb fängt unser Schlussverkauf auch nicht schon zu Beginn der Saison an, sondern erst gegen Ende.